Holen Sie sich den Honeymoon vom Himmel

Das Wort Honeymoon selbst klingt wie einer der zahlreichen englisch stämmigen Begriffe, die bei uns zunehmend in den täglichen Sprachgebrauch übernommen werden.

Tatsächlich aber hat der Honigmond überraschend mehr Hintergrund zu bieten, als eine bloße Modeerscheinung! Lesen Sie sich in die Geschichte und Assoziationen vom Honeymoon ein.

Gruß aus Babylon

Da sich der Kalender früher ausschließlich nach dem Mond richtete, vermuten manche Historiker, dass der Begriff auf einem Jahrtausende alten Ritus der Babylonier zurückgeht. Damals soll es üblich gewesen sein, dass der Brautvater die frischgebackenen Eheleute im ersten Monat nach der Hochzeit mit ausreichend Met (also Honigwein) zu versorgen hatte.

Mit der täglichen Dosis dieses aufbauenden Getränks sollten gleich einmal nachhaltig für Fruchtbarkeit und Potenz gesorgt. Sowie der jungen Beziehung auf altertümliche Weise „Flügel verliehen“ werden.

In Europa fortgeführt

Diese Vermutung gilt übrigens auch für Europa, wo dieser Hochzeitsbrauch bereits aus dem Mittelalter überliefert ist. Auch hier war es üblich, dass ein jung vermähltes Paar während der ersten auf die Hochzeit folgenden Mondphase – also über den Zeitraum von vier Wochen – täglich berauschenden Honigwein trinken sollte.

Wer auch immer Urheber dieser anregenden Sitte gewesen sein mag – Hauptsache ist, dass sie offensichtlich gewirkt hat und daher weit verbreitet war.

Alkoholfrei gedeutet

Der englische Gelehrte Samuel Johnson beschrieb den Honeymoon so: „Der erste Monat nach der Hochzeit besteht nur aus Zärtlichkeit und Genuss.“

Die Zeit unmittelbar nach der Heirat wurde also ebenfalls mit einer Mondphase gleichgesetzt. In welcher zunächst sehr starke Zuneigung zwischen den Eheleuten besteht. Die dann allerdings langsam (wie der Mond eben) abnimmt, sobald der Alltag wieder verstärkt in den Vordergrund tritt. Womit schon sehr früh auf eine gewisse Endlichkeit der Dinge hingewiesen wurde.

Ganz im Gegensatz zu heute, wo Honeymoon ausschließlich positive Gedanken hervorruft.

Wohin nach der Hochzeit? Allgemeine Informationen zum Thema

Nach dem ganzen Stress mit der Hochzeit will man sich nur mehr entspannen. Dafür kommen dann die Flitterwochen zum Einsatz. Doch welche Orte wären dafür am besten geeignet? Soll man an den Strand, in einen ruhigen Vorort oder eine coole Innenstadt?

Paris

Honeymoon 3

Paris ist die Stadt der Liebe, deswegen auch perfekt für ein frisch verheiratetes Hochzeitspaar. Einfach ein Hotel mit Ausblick zum Eiffelturm buchen. Morgens das Frühstück ins Zimmer bringen lassen und im Bett essen, was man ja sonst nicht so oft macht. Tagsüber lange und ruhige Spaziergänge durch den Park und ein schönes Picknick auf der Wiese genießen. Nachtsüber dann schick Essen gehen in den verschiedensten Restaurants.

Karibik

Honeymoon 2

Jeden Tag aufwachen, aus dem Fenster schauen und es nicht glauben können, dass man an so einem schönen Ort ist. So ein Gefühl hat man jedes Mal, wenn man in der Früh in der Karibik die Augen aufmacht. Abgesehen von den guten Spezialitäten in den Hotels und Restaurants sind die Strände wunderschön. Man kann mit Delphinen schwimmen oder durch das Meer tauchen und Fische beziehungsweise andere Lebewesen im Wasser entdecken. Sonst kann man am Strand liegen während man die Sonne und den leichten Wind genießt. An den Stränden gibt es auch meisten Bars bei denen man Cocktails trinken kann.

Bayern

Honeymoon

Falls man aber eher ein Mensch ist, der auf Wandern, Angeln und Tiere steht, ist man in Bayern richtig. Seinen Tag kann man auf einem Bauernhof mit verschiedenen Tieren, wie Katze, Hund, Pferd und Ziegen, verbringen. Man kann aber auch in den Bergen wandern gehen, ein wenig Essen einpacken und die Zeit nur zu zweit genießen. Angeln kann man aber auch gehen, so kann man die Ruhe und Stille voll auskosten ohne gestört zu werden. In der Nacht kann man sich mit der Geliebten auf die Terrasse legen und sich die schönen Sterne am Himmel ansehen.

Holen Sie sich den Honeymoon vom Himmel.