Heiraten in Deutschland – Was ist zu beachten

 

 

 

 

 

Nach deutschem Recht ist eine Trauung vor dem Standesamt notwendig, damit eine gültige Ehe geschlossen werden kann. Eine kirchliche Hochzeit kann zusätzlich gefeiert werden, ersetzt die Eheschließung beim Standesamt jedoch nicht. Die Trauung auf dem Standesamt dauert etwa 30 Minuten und endet mit dem Eintrag in das Ehebuch und der Unterschrift des Brautpaars. Trauzeugen werden beim Heiraten in Deutschland heute nicht mehr gebraucht, können jedoch auf Wunsch des Brautpaars in die Zeremonie integriert werden. Um an der Zeremonie teilzunehmen, müssen die Trauzeugen am Tag der Hochzeit mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass anwesend sein. Der Termin zur Eheschließung beim Standesamt erfolgt nach vorheriger Anmeldung, die man bis zu sechs Monate vor dem Termin der Hochzeit vornehmen kann. Die Bestellung eines Aufgebots und ein öffentlicher Aushang sind seit einigen Jahren nicht mehr nötig.

Welche Unterlagen braucht man in Deutschland zum Heiraten?

Wenn beide Ehepartner ledig sind und die deutsche Staatsangehörigkeit innehaben, werden nur wenige Unterlagen gebraucht, um eine Trauung beim Standesamt anzumelden. Zu diesen Dokumenten gehören:

  • -Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • -Beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
  • -Aufenthaltsbescheinigung

In Sonderfällen, wenn ein Partner Ausländer ist oder schon einmal verheiratet war, werden noch zusätzliche Unterlagen verlangt. Das gleiche gilt, wenn das Paar bereits Kinder hat. Ein Anruf beim Standesamt kann über die notwendigen Unterlagen schnell Klärung schaffen.

Kosten der Trauung in Deutschland

In verschiedenen Bundesländern können unterschiedliche Gebühren erhoben werden. Generell sollte man beim Heiraten in Deutschland mit etwa 33 Euro für die Anmeldung und etwa 7 Euro für die Heiratsurkunde rechnen. Die Erklärung eines Doppelnamen kostet noch einmal etwa 17 Euro. Oft werden auch für Sonderwünsche, wie eine bestimmte Uhrzeit oder ein bestimmter Tag für die Hochzeit zusätzliche Gebühren berechnet. Wer sicher sein will, ausreichend Bargeld bei sich zu haben, sollte vorher beim zuständigen Standesamt nachfragen, welche Gebühren anfallen.

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