• Von iris
  • in Blogartikel für das Brautpaar
  • Mai 1, 2018

Herausforderung zwischen Mode und Tradition: Was trägt die Brautmutter?

Dass sich eine Braut traditionell eher in Weiß zu kleiden hat, außerdem etwas Blaues und etwas Altes und etwas Neues tragen sollte und dergleichen, ist allgemein bekannt. Aber was ist mit den Brauteltern? Gibt es da auch einen Dresscode, der beachtet werden muss? Was sollte die Brautmutter tragen, und wie bereitet sie sich am besten auf die Hochzeit der Tochter vor?

Im Mittelpunkt steht die Braut mit ihren Wünschen

Die Hochzeit mit ihrer gesamten Planung und Organisation liegt in den Händen der Braut. Es ist ihr großer Tag, und ihre Wünsche sollten unbedingt berücksichtigt werden. Wenn es also um die Auswahl des Kleides für die Brautmutter geht (und des Brautvaters natürlich auch), dann darf die Braut gefragt werden. Sollte sie sogar. Denn wenn sie sich für ihre Eltern, die am Hochzeitstag zwar nicht komplett im Mittelpunkt stehen, aber doch sehr wichtig sind, eine bestimmte Kleidung wünscht, dann sollten diese Wünsche auch soweit wie möglich umgesetzt werden. Natürlich nur in dem Rahmen, als dass sich dieBrauteltern in der gewünschten Kleidung auch wohlfühlen – bei zu kurzen oder zu engen Kleidern, unpassenden Farben oder extrem ungewöhnlichen Schnitten gilt, dass man sich wehren darf. Denn auch Brauteltern haben am Tag der Hochzeit ihrer Tochter ein Recht darauf, sich wohl zu fühlen.

Ein paar Farben sollte die Brautmutter unbedingt meiden

Es gibt ein paar Farben, die eher nicht gut ankommen. Weiß, Cremefarben und Elfenbein sind beispielsweise der Braut vorbehalten, es ist ihr großer Tag. Trägt die Brautmutter eine dieser Farben, rückt sie sich selbst unangemessen in den Mittelpunkt. Entscheidet sich die Braut für ein Kleid in einer anderen Farbe, beispielsweise ein zartes Blau, Grün oder ein knalliges Rot, dann sollte auch diese Farbe jeweils tabu sein. Schwarz kommt ebenfalls nicht gut an, denn diese Farbe ist eigentlich der Trauer vorbehalten. Einzige Ausnahme sind die Anzüge der Herren. Und vielleicht noch der unwahrscheinliche Fall, dass die Brautmutter mit der Wahl ihrer Tochter absolut nicht einverstanden ist und aus diesem Grund am Tag der Hochzeit Trauer trägt. Anregungen für schöne Kleider findet man online auf ganz verschiedenen Seiten, meist werden Cocktail- und Etuikleider vorgeschlagen, beispielsweise hier: https://www.peek-cloppenburg.at/brautmutterkleid. Aber auch die professionellen Hochzeitsausrichter haben Tipps und Ideen. Der Brautvater trägt übrigens in der Regel Anzug.

Festlich darf es durchaus sein

Bei kirchlichen Trauungen liegt der Fokus meist eher auf der Tradition, die Feier hinterher darf in etwas weniger anstrengenden, bequemeren Kleidern absolviert werden. Allerdings geht es auch da immer noch feierlich zu. Traditionelle Trachten sind erlaubt, aber kein Muss. Eine andere Angelegenheit ist eine standesamtliche Trauung, die auf jeden Fall sehr, sehr feierlich ausfällt. In diesem Fall sollte die Brautmutter Chiffon, Seide oder Satin tragen. Diese Stoffe strahlen in nahezu jeder Farbe Eleganz aus. Einziges Fettnäpfchen: Niemand ist gerne overdressed.

Der richtige Zeitpunkt für den Kleidungskauf

Die Brauteltern haben normalerweise die Aufgabe, die Hochzeitsfeier für ihre Tochter auszurichten. Das ist zumindest traditionell der Fall, so manche moderne Braut macht das auch mal selbst. Trotzdem: Die Brautmutter ist die ersteAnsprechpartnerin, wenn es um die Wahl der Location, die Gästeliste, Sitzordnungen, Musik und Unterhaltung,Geschenkwünsche und dergleichen mehr geht. Sogar das Menü darf sie planen. Es wäre also überaus ungeschickt, mit demKleiderkauf bis zur letzten Minute zu warten, denn dann wird es dank der zeitaufwendigen Organisation dieser Feier ohnehin stressig. Der richtige Zeitpunkt für den Kauf des Kleids der Brautmutter ist dann, wenn die Tochter komplett eingekleidet ist und sogar die Accessoires der Braut vollständig sind. Da das Brautkleid mit das erste ist, was für die Hochzeit organisiert wird, ist das ein recht früher Zeitpunkt. Da sich die Herren eher weniger in die Planungen einmischen und ihren einen “guten Anzug” im Schrank haben, hat der Brautvater diese Art von Sorgen vermutlich nicht.

Übrigens sollte die Brautmutter bei der Organisation der Hochzeit die Eltern des Bräutigams unbedingt mit einbeziehen. Denn die sind ebenfalls wichtig! Vielleicht können die beiden Mütter sich auch absprechen in Sachen Kleidung, damit sie auf denHochzeitsfotos harmonieren. Und natürlich müssen Gästeliste und Sitzordnungen gemeinsam erarbeitet werden.

Das kommt auf jede Mutter einer Tochter im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen zu:

  • – Kauf und Beratung von Brautkleid, Unterwäsche, Accessoires
    – Planung der Hochzeit von der Lokalität über die Termine bis hin zu Menüs und Sitzordnungen
    – Erstellen der Gästeliste
    – Erstellen und Versenden der Einladungen
    – Informationsdienst
    – vorab Entgegennahme früher Hochzeitsgeschenke
    – moralische Unterstützung der Braut
    – Dekoration und Blumenschmuck

 

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