Die Trauzeugin – Welche Aufgaben hat Sie zu erfüllen?

Die Trauzeugin ist jene Personen (meist enge Freundin oder Familie der Braut), die bei der Eheschließung anwesend sein muss und diese durch eine Unterschrift bestätigt. Wie der Name schon sagt, ist sie die Zeugin der Trauung. Die Braut und der Bräutigam haben für gewöhnlich jeweils einen Trauzeugen oder eine Trauzeugin. Seit 1. November 2013 kann in Österreich die Eheschließung auch ohne oder mit nur einem Trauzeugen vollbracht werden, soweit beide der Eheschließenden damit einverstanden sind und das auch bestätigen.

In Deutschland gibt es seit 1998 keine Vorschriften mehr.

Bei der Ringübergabe ist es üblich, dass der Brautstrauß an die Trauzeugin der Braut übergeben wird und der Trauzeuge des Bräutigams bringt die Ringe. Normalerweise kümmern sich der Trauzeuge auch um den Polterabend.

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Checkliste für die Trauzeugin

 

 

 

 

 

Ist man als Trauzeugin bei einer Hochzeit erwählt worden, so wird einem eine Ehre zuteil, der man sich gerne würdig erweisen möchte. Nicht jeder hat jedoch Erfahrung in den Aufgaben, die von einem Trauzeugen erwartet werden und daher ist es eine gute Idee, sich im Voraus auf das große Ereignis vorzubereiten. Eine Checkliste kann dabei helfen, die Aufgabe glanzvoll zu erfüllen und zu einer erfolgreichen Hochzeit beizutragen.

Die Trauzeugin: Eine wichtige Rolle

Der Aufgabenbereich der Trauzeugin kann umfangreich sein und definiert sich in der Regel nach Absprache mit der Braut. Aus den Aufgaben, die man übernimmt, kann man eine Checkliste anlegen, sodass man sicher ist, die Erwartungen auch zu erfüllen. Auch im Internet kann man schon vorgefertigte Checklisten für die Trauzeugin finden, aus denen man ausgezeichnete Ideen erhält, wie man die Braut am besten unterstützt. Zu den wichtigsten Aufgaben von ihr, die unbedingt auf der Checkliste von ihr vermerkt werden sollten, gehören die folgenden:

  • – Beratung beim Kauf des Brautkleids
    – Beratung bei Frisur und Make-up der Braut
    – Ausrichtung des Junggesellinnenabschiedes
    – Organisatorische Unterstützung

Zu den Dingen, die man ebenfalls auf der Checkliste der Trauzeugin vermerken sollte, gehört es auch, am Hochzeitstag einen gültigen Personalausweis für die Unterschriftsleistung auf dem Standesamt bei sich zu haben. Vor der kirchlichen Trauung finden einige Proben statt, an denen auch die Trauzeugen teilnehmen. Dabei ergeben sich auch ausgezeichnete Gelegenheiten, um Details wie beispielsweise den Kirchenschmuck zu besprechen.

Die engste Vertraute der Braut

Sie ist eine enge Verbündete der Braut und kann daher viele Aufgaben mit Diplomatie lösen. Viele Hochzeitsgäste fragen sich beispielsweise, welche Geschenke sich das Brautpaar wünscht, oder ob Geldgeschenke bevorzugt werden. Als Trauzeugin kann man in diesem Sinne gewissermaßen eine Vermittlerrolle übernehmen. Durch das Vertrauensverhältnis mit der Braut erhält man die notwendige Information, die man an andere Gäste weitergeben kann.

Die Aufgaben der Trauzeugin

Die Trauzeugin muss volljährig sein und mit einem anerkanntem Ausweis am Tag der Hochzeit anwesend sein. Sie muss nicht unbedingt die deutsche Sprache beherrschen, sollte dies der Fall sein muss ein Dolmetscher alles übersetzen. Es ist üblich, dass sich die Trauzeugin auch an der Planung der Hochzeit beteiligt und soweit es das Brautpaar möchte sich auch um die Liste der Geschenke kümmert. Oft hilft sie auch bei der Auswahl der passenden Kleidung für die Trauung und das Hochzeitsfest im Anschluss.

Nicht nur vor der Hochzeit sondern auch am Ereignistag soll die Trauzeugin das Brautpaar entsprechend unterstützen und Stresssituationen beruhigen. Sie ist die Ansprechpartnerin für alles.

Bei dem Fest wird von der Trauzeugin meistens eine kurze Rede erwartet und dem Paar das Beste zu wünschen oder auch das ein oder andere peinliche Detail auszuplaudern.

Sollte es in der Ehe auch mal ein paar Probleme geben, so ist es die Trauzeugin, die dem Paar zur Seite steht. Sie muss sozusagen die Eheberaterin spielen um dem Paar zu helfen und Streitigkeiten zu vermeiden. Sie kann auch gut mal zum “lästern” bereitstehen und helfen etwas Dampf abzulassen, wenn es einfach zu viel wird.

Welche Aufgaben man aber genau als Trauzeugin hat, entscheidet am Ende trotzdem das Brautpaar.

Die geeignete Trauzeugin finden

An sie werden sehr hohe Erwartungen gestellt und sie muss vor allem bei der Planung der Hochzeit immer die Ruhe selbst sein und die Braut beruhigen, selbst wenn die Nerven blank liegen. Fast jedes Brautpaar hat eine gewisse Vorstellung von der Umsetzung der Aufgaben und dabei möchte man die Verliebten natürlich nicht enttäuschen.

Am beliebtesten sind die beste Freundin oder Schwester. Fallen diese zwei Möglichkeiten weg, bleiben meist nur noch andere Verwandte

Stör-Faktoren gekonnt vermeiden

gestresstes Brautpaar

Beruhigen Sie das Paar schon im Vorhinein, um genügend Vertrauen zu Gewinnen. Sie sollen sich ja am Tag der Hochzeit nicht damit beschäftigen ob Sie die Aufgaben gut erledigen. Lassen sie sich nicht von ihnen unter die Arme greifen und sorgen Sie dafür, dass sie den Tag genießen.

Streitigkeiten während der Feier

Die typischen “Streitsucher” oder Leute, die sich nicht leiden können sollten gleich einmal weit voneinander weggesetzt werden. Besteht trotzdem die Angst, sollte man mit dem betroffenen reden und eine Lösung suchen um besonders an diesen Tag Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Sollte es trotzdem dazu kommen, gehen sie dazwischen und machen Sie darauf aufmerksam, dass dieses verhalten sehr unhöflich gegenüber allen anderen hier ist. Das Brautpaar muss von einem derartigen Vorfall nichts erfahren. Das würde nur unnötige Unruhen und Stress verursachen.

unpassende Musik

Fragen Sie ruhig das Brautpaar. Sie werden sich mit dem eigenen Musikgeschmack und dem der Gäste am besten auskennen. Achten Sie auch auf die Lautstärke. Wenn Sie eine Band engagieren sollte Ihnen bewusst sein, dass die Musik nicht jedem gefällt. Im schlimmsten Falle verlassen dann einige Gäste das Fest früher als gedacht.