Der Verlobungsring hat Tradition

Bereits die alten Griechen setzten auf dieses für alle anderen sichtbare Zeichen der Liebe und Heiratsbereitschaft. In Mitteleuropa wurde das an den Finger zu steckende Hochzeitsversprechen im Laufe des Mittelalters gebräuchlich. Nicht nur aus romantischen Gründen, sondern mitunter ganz einfach zum Zweck, den Erhalt der Mitgift zu bestätigen, die der Brautvater zu stellen hatte.

Auch heute ist es z. B. in weiten Teilen Asiens durchaus gängig, Töchter mit Hochzeitsvermögen auszustatten. In Indien etwa müssen mit weiblichem Nachwuchs gesegnete Väter mitunter hohe Kredite aufnehmen und lange Jahre zurückzahlen, um einen willigen Bräutigam zu finden.

Was der Verlobungsring „können“ muss

Sie haben also die Partnerin fürs Leben gefunden und wollen ihr beweisen, dass auch Sie die einzig denkbare Möglichkeit für ihre Zukunft sind? Perfekt! Jetzt geht es nur noch darum, genau den Ring zu finden, mit dem Sie bei Ihrem Antrag auch punktgenau landen können.

In erster Linie soll er natürlich zur Auserwählten passen und angenehm zu tragen sein. Und die Wertschätzung, die Mann damit zum Ausdruck bringen will, sollte selbstverständlich auf Anhieb spürbar sein. Das hat aber nicht nur mit dem Preis des guten Stücks zu tun, sondern vor allem mit Einfühlungsvermögen. Und das erwarten Frauen dann ja lebenslänglich.

Im Folgenden ein paar Orientierungspunkte dazu, was es grundsätzlich zu entscheiden gilt.

Die unvermeidliche Kostenfrage

Während es in anderen Ländern durchaus üblich ist, sich bei den Anschaffungskosten für den Verlobungsring beinhart nach dem Gehaltszettel zu richten, zählt im deutschsprachigen Raum in erster Linie die in das gute Stück investierte Liebe.

In den USA, wo Wohlstand stets gut sichtbar sein soll, gilt ein Vierteljahresgehalt des Bräutigams durchaus als adäquate Kostenbasis. Hier sucht der Mann aus und steckt seiner Liebsten im Regelfall einen entsprechenden Diamantring an den Finger. In Deutschland hingegen ist es durchaus Brauch, dass sich beide werdenden Lebenspartner mit einem Vor-Ehering ausstatten. Und zwar gemeinsam. Dabei stellt sich zumeist der typische Vernunft-Faktor ein, den man als Mann keinesfalls unterschätzen sollte: denn die meisten Frauen gehen bei der Partnerwahl durchaus auch nach den wirtschaftlichen Fähigkeiten ihres Zukünftigen.

Noch ein nicht unwesentliches Detail: Während in den USA der Verlobungsring nach der Hochzeit mit dem Ehering gemeinsam weitergetragen wird, wird er in unseren Breiten zumeist durch den Ehering ersetzt bzw. vielleicht noch an der Halskette getragen.

Endlich beim Juwelier

Wer seine Angebetete jetzt genauso gut kennt wie seinen finanziellen Rahmen für die Anschaffung des Verlobungsringes, hat aber immer noch einiges zu bedenken. Material, Form und Tragekomfort sind die entscheidenden Kriterien.

Ganz nach dem Geschmack, durchaus aber auch nach dem Haut- und Haartyp der Braut stehen Gold und Weißgold sowie Platin zur Wahl. Nicht unerhebliche Varianten bieten auch die Ringformen selbst, die sich vom Solitär über den sogenannten Spannring bis zu flachen, runden oder abgerundeten Ausführungen der Ringschiene erstrecken. Wie sehr diese das Tragegefühl beeinflussen, weiß der Juwelier Ihrer Wahl ganz sicher einzuschätzen. Aber auch ein Blick auf die bereits im Besitz Ihrer künftigen Braut befindlichen Ringe und Schmuckstücke trägt zum Gelingen der richtigen Wahl garantiert bei. Und mit der Wahl des individuell optimal passenden Verlobungsringes wollen Sie sich ja schließlich für die „Champions League“ aller Partnerschaftsformen qualifizieren…

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Ein Verlobungsring besiegelt das Eheversprechen

Hat ein Paar sich entschlossen, den Lebensweg gemeinsam zu begehen, so wird auch heute noch oft einer Verlobung begangen, um die Entscheidung zu feiern. Es ist Brauch, dass der Mann um die Hand er Frau anhält und ihr dabei einen Verlobungsring zum Zeichen seiner Liebe überreicht. Von klassisch traditionell bis zu minimalistisch und modern gibt es eine riesige Auswahl von Verlobungsringen, bei denen die Auswahl oft schwer fällt. Besonders, wenn man die Geliebte mit einem solchen Ring überraschen möchte, kann guter Rat oft schwer sein.

Den perfekten Verlobungsring finden

Bei der Auswahl des Verlobungsringes sollte man sich vom restlichen Schmuck der Braut leiten lassen. Betrachtet man andere Schmuckstücke, erhält an ein Gefühl dafür, welches Material und welchen Stil sie bevorzugt. Verlobungsringe sind meist mit einem Diamanten geziert und aus den folgenden Materialien erhältlich:

  • - Gelbgold
    – Weißgold
    – Rotgold
    – Platin

Beim Kauf des Diamanten gilt es, auf Schliff, Reinheit, Farbe und Karat zu achten. Diese bestimmen natürlich auch den Preis des Ringes. Nach oben sind da kaum Grenzen gesetzt. Schon bevor man den Juwelier aufsucht, sollte man ein Budget festlegen, dass man für den Verlobungsring zu Verfügung hat. So kann man gezielt die Ringe betrachten, die infrage kommen.

Formen für Verlobungsringe

Verschiedene Schliffe kommen für den Verlobungsring infrage. Dabei kann man sich für die klassischen Schliffe, wie den Brillant Schliff, Princess oder Tropfenform entscheiden. Heute gibt es jedoch auch zahlreiche Moderne Formen, die an Beliebtheit gewonnen haben, wie beispielsweise die Herzform. Neben den klassischen Solitärringen sind heute auch breitere Bänder beliebt, in die der Diamant eingelassen wird. In solchen Ringen ist der Diamant besser geschützt und sie lassen sich auch bei der Arbeit und beim Sport angenehm tragen.