Die Sandzeremonie – ein schöner Brauch zur Hochzeit

 

 

 

 

Die Hochzeitsfeier erhält ihren besonderen Charakter durch beliebte Hochzeitsspiele und Bräuche, mit denen die Zusammengehörigkeit des Paares gefeiert wird. Dazu gehört auch die Sandzeremonie, die ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammt und seit einigen Jahren auch in Europa vermehrt auf Hochzeiten zelebriert wird. Bei dieser Zeremonie kann außer dem Brautpaar auch ein weiteres Familienmitglied mitwirken, wie beispielsweise ein Kind aus einer früheren Ehe.

So organisiert man die Sandzeremonie

Die Sandzeremonie kann entweder von dem Brautpaar organisiert werden oder auch von einem Trauzeugen oder Angehörigen als Überraschung für das Paar geplant werden. Um die Sandzeremonie auszuführen braucht man:

  • - Vase für jeden Teilnehmer
  • - Sand in verschiedenen Farben
  • - Hauptbehälter ( durchsichtig)

Braut und Bräutigam und auf Wunsch auch ein anderes Familienmitglied erhalten je ein Vase, die bis zum Rad mit Sand gefüllt ist. Der Sand jedes Teilnehmers hat eine andere Farbe. Nun beginnt der Bräutigam, ein wenig Sand aus seiner Vase in das Hauptgefäß fließen zu lassen. Daraufhin schüttet auch die Braut und , wenn vorhanden, der andere Teilnehmer an der Zeremonie, Sand in das Hauptgefäß. Schließlich lässt man aus allen Vasen gemeinsam Sand in das Hauptgefäß fließen. Es entsteht eine hübsche Vermischung des Sands in den verschiedenen Farben, die im durchsichtigen Hauptbehälter ein interessantes Muster bildet

Bedeutung der Sandzeremonie

So wie sich der Sand im Hauptgefäß vermischt, vermischen sich auch das Leben von Braut und Bräutigam. Die Sandzeremonie ist ein mächtiges Symbol für die Zusammengehörigkeit des Paares. Darum ist es auch sinnvoll, Kinder aus früheren Ehen an einer solchen Zeremonie teilnehmen zu lassen, da das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Familiensinn gestärkt werden. Das Gefäß mit dem vermischten Sand findet im Wohnzimmer der neuen Familie einen Ehrenplatz und erinnert stets nicht nur an einen wunderschönen Hochzeitstag, sondern auch daran, dass man zu einer Einheit verschmolzen ist.