Überraschungen für alle, die just married sind

Sie haben also gedacht, Sie spazieren aus Standesamt bzw. Kirche auf direktem Weg ins große Glück? Na, hoffentlich haben Sie die Rechnung in diesem Fall OHNE Ihre Freunde gemacht. Denn die haben sich vielleicht die eine oder andere Eheprobe gleich für den Starttag ausgedacht…

Den Weg freikaufen

Ein vor allem in ländlichen Gegenden noch immer üblicher Brauch ist es, dem Brautpaar das Verlassen der Kirche durch Bänder oder Schnüre zu erschweren. Hat der Bräutigam allerdings in weiser Voraussicht etwas Kleingeld eingesteckt, lässt sich dieses Hindernis im Regelfall recht schnell beseitigen.

Das Hochzeitsspalier

Wenn es nicht gerade die Freiwillige Feuerwehr oder eine Schützenkompanie ist, Vorsicht: denn wenn es Freunde und Bekannte sind, die nach der Trauung für Sie Spalier stehen, wird´s ein Test, bei dem versucht werden soll, das frisch gebackene Paar am einfachen Durchlaufen zu hindern, um die Überwindungsfähigkeit für künftige Stolpersteine in der Ehe auszuloten. 

Klassisch und ok

Das wohl zu erwartende und auch willkommendste „Just married“ platzieren Freunde und jene, die es bleiben wollen, am besten am Auto des Brautpaares. Ein schöner Schriftzug, ein paar Dosen an der hinteren Stoßstange – und schon kann´s mit Geschepper zur großen Feier oder in die Flitterwochen gehen.

Ganz, ganz böse

Ein gerade bei besonders „kreativen“ Freunden der Brautleute beliebter Brauch ist es, das Ehegemach in Unordnung zu bringen.

Wer also nicht die halbe Hochzeitsnacht damit beschäftigt sein will, wenigstens die wichtigsten Wege wieder freizuschaufeln – oder gar sein Bett wieder zusammenzubauen –, sollte zur Sicherheit ein schönes Hotelzimmer buchen. Und seinen lieben Freunden davon auch nichts sagen!

Übrigens sind an diesem ultimativsten aller Hochzeitsbräuche schon einige Freundschaften zerbrochen. Also, bitte: Wenn´s schon sein muss, dann mit Augenmaß!