• Von iris
  • in Blogartikel für das Brautpaar
  • Juli 23, 2019

Getränke – ein wichtiger Planungspunkt bei der Hochzeit

Wenn man die Hochzeit plant, verwendet man oft viel Zeit darauf, das Hochzeitsmenü aufzustellen und die Kosten zu berechnen. Oft werden verschiedene Möglichkeiten immer wieder neu zusammengestellt, um eine erstklassiges Essen mit dem dafür zur Verfügung stehenden Budget zu gewährleisten. Oft werden dabei die Getränke vernachlässigt. Dennoch ist es wichtig, die Getränke zu berechnen, da sie einen recht großen Posten ausmachen können. Bier und Wein sollte auf der Hochzeit ebenso wenig ausgehen, wie der Sekt. Doch möchte man auch vermeiden, zu viel zu kaufen, um die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Doch wie viel wird auf der Hochzeit wirklich getrunken? Die folgenden Tipps sind Richtlinien, die es erleichtern, die richtige Menge an Getränken einzukaufen.



So kalkuliert man für 60 Gäste

Der Kalkulation sollte man zunächst zu Grunde legen, dass eine 0,75l Flasche Wein fünf Gläser enthält, während eine Flasche Champagner gleicher Größe für sieben Gläser reicht. Aus einer Flaschen Schnaps kann man 15 Shots gießen. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass etwa 70 Prozent der Gäste Bier trinken. Etwa 20 Prozent der Gäste trinken Wein, während jeweils 5 Prozent Schnaps beziehungsweise Sekt trinken. In der Regel berechnet man, dass jeder Gast pro Stunde ein Glas trinkt.

So ergibt sich für 60 Gäste die folgende Berechnung:
70% der 60 Gäste, also 42 Personen, trinken pro Stunde eine Flasche Bier. Auf einer Feier von 8 Stunden ergibt sich daraus ein Verbrauch von 336 Flaschen.

20 % der Gäste, also 12 Personen, trinken pro Stunde ein Glas Wein, was 2,4 Flaschen pro Stunde entspricht. Bei einer achtstündigen Feier braucht man also 20 Flaschen.

5% der Gäste, also 3 Personen, trinken jeweils 1 Glas Schnaps pro Stunde, was ½ Flasche pro Stunde entspricht. In acht Stunden werden also 4 Stunden verbraucht. Gleiches gilt für Sekt.

Außerdem sollte man für jeden Gast etwa einen Liter Wasser bereithalten. Dabei kann es sich um stille Wasser oder Mineralwasser mit Kohlensäure handeln. Auch sollten pro Gast zirka 0,2 Liter Erfrischungsgetränke zur Verfügung stehen. Wenn viele Kinder zum Fest erwartet werden, sollte man natürlich entsprechend mehr Erfrischungsgetränke und auch Säfte zur Verfügung stehen.
Für jeden Gast sollte man auch ein Kaffeegetränk kalkuliert werden. Dabei kann es sich um normalen Filterkaffee handeln oder man kann auch eine Spezialität wie Cappuccino anbieten.
Auf vielen Hochzeiten werden natürlich auch elegante Cocktails angeboten, die sich besonders zur Begrüßung der Gäste an der Location eignen.

Diese Faktoren nehmen Einfluss auf die Getränkemenge

Bei einer Sommerhochzeit wird auf Grund der hohen Temperaturen mehr getrunken, als in der kalten Jahreszeit. Man sollte daher rund 10 bis 15 Prozent mehr Getränke einplanen, wobei man besonders auf die alkoholfreien Getränke Wert legen sollte. Sie dürfen bei warmem Wetter nicht fehlen.

Die Länge der Hochzeit spielt natürlich ebenfalls eine Rolle. Tanzt man bis in die frühen Morgenstunden hinein, werden wesentlich mehr Getränke gebraucht, als wenn die Gäste um Mitternacht nach Hause gehen. Bei einer großen Hochzeit, auf der lange gefeiert wird, kann eine Getränkepauschale die günstigste Möglichkeit darstellen, um die Gäste bestens zu bewirten.

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