Die Chaos Hochzeit / Allgemeine Informationen

Hier zeigen wir Ihnen ein paar amüsante Anekdoten rund um Ihre Hochzeit – die typischen Fettnäppchen – die auch Ihnen während den Hochzeitsvorbereitungen passieren könnten.

Umgehen Sie diese einfach, damit Ihre Trauhochzeit auch perfekt wird!

 

 

 

 

Die Einladung

Tina und Tom haben sich dazu entschlossen, zu heiraten und freuen sich schon sehr auf den „großen Tag”.

Eine Gästeliste haben sie nicht gemacht – denn sie wissen ja, wer eingeladen ist… Die Einladungskarten werden auch erst 2 Wochen vor der Hochzeit verschickt, weil es weiß ja bereits jeder, wer eingeladen ist…

In der Einladungskarte erfahren die Hochzeitsgäste, wann und wo die Trauung und die Feier stattfinden – dass sie aber  eine Mottohochzeit und einen schönen Nachtspaziergang mit Fackeln mit einer Brennzeit von 110 min – 10 Stück planen, bleibt die Überraschung… Das Chaos ist schon vorprogrammiert!

Jedoch wusste leider  natürlich nicht jeder, wann die Hochzeit genau stattfindet und wer eigentlich eingeladen ist. Durch den Stress durch die Vorbereitungen, wurde der eine Name natürlich vergessen, der eigentlich auf der Gästeliste hätte stehen müssen.

So kann die alte Schulfreundin Sandra, die jetzt im Ausland lebt, leider nicht kommen, weil sie so kurz vor der Hochzeit keine Zeit hat, die Freunde vom Kegelverein konnten sich auch nicht den Tag freigehalten, weil sie dachten, dass nur mit der Familie gefeiert wird und Tante Sophie ist beleidigt, weil sie – im Gegensatz zu Tante Rosi- nicht eingeladen wurde…

Bei der Hochzeit in der mittelalterlichen Burg fällt dem Brautpaar aber auf, dass sich einige Hochzeitsgäste sehr unwohl fühlen – etwa die Hälfte der Gäste ist in mittelalterlichen Kostümen erschienen, weil ihnen das Brautpaar vorher gesagt hat, dass die Hochzeit unter dem Motto „Mittelalter” steht.

Die Hochzeitsgäste , die vor der Hochzeit nicht mehr mit dem Brautpaar gesprochen haben, stehen einige etwas verloren in Abendkleidern und Smokings herum, andere haben gerüchteweise etwas von „Mottohochzeit” gehört und sich in ihr lustigstes Hawaii-Strandoutfit geschmissen.

Bei der romantischen Fackel-Nachtwanderung konnte leider die Hälfte der Gäste nicht mitkommen, weil sie keine passende Schuhe dabei haben und die Damen mit ihren Stöckelschuhen im Schlamm stecken bleiben…

Die Kleidung des Brautpaares

Sandra und Mario wollen es ganz altmodisch halten – der Bräutigam soll das Brautkleid vor Hochzeit auf keinen Fall sehen. Sie redet am  liebsten gar nicht mit ihrem zukünftigen Ehemann darüber, was sie sich  für ein  „Traumkleid” vorstellt.

Die Entscheidung fällt auf  richtiges Prinzessinnenkleid, weil sie schon immer  wie Sissi aussehen wollte. Die Frisur wird so richtig kunstvoll aufgetürmt, die Erbstücke der reichen Oma werden um den Hals gehängt und mit dem Make-Up schaut sie so richtig aus wie ein Filmstar.

Nur schade, dass der Bräutigam gar keine Vorstellung darüber hat, wie seine Zukünftige aussehen wird.

Er hingegen hat sich  einen flippigen Anzug mit bunten Accessoires gekauft, da er eigentlich dachte, dass er und Sandra ein modernes Pärchen sind. Diesen kann er ja schließlich auch einmal zu einer Party anziehen.

Als das Brautpaar sich schließlich zum ersten Mal in der Kirche sieht, fällt es aus allen Wolken, denn mit so einem Outfit hätten aber keine gerechnet. Da bleibt nicht viel für Begeisterung – viel zu lachen hatten aber die Hochzeitsgäste.

Der Brautkleiderkauf

Die Braut Sophie hat ein ganz anderes Problem: Sie möchte vor der Hochzeit noch eine Diät machen und noch 10 Kilo abnehmen.

Aus diesem Grund wartet sie noch ein paar Monate und macht sich erst zwei Monate vor der Hochzeit auf die Suche nach dem Traumkleid.

Als sie jedoch erfährt, dass sie auf Ihr Kleid bis zu drei Monate warten muss, da „ihr” Kleid erst bestellt werden muss und sie es nach der Hochzeit gekommen wird, steht sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Sie hat aber noch eine zweite Wahl getroffen – dieses Kleid gefällt auch sehr gut und es passt immerhin fast perfekt.

Es ist ein bisschen eng, aber sie möchte ja sowieso noch drei Kilo abnehmen. Sie lässt das Kleid im Brautmodengschäft und hat vereinbart, dass sie das Brautkleid am Tag vor der Hochzeit abholen wird.

Da die letzten Wochen vor der Hochzeit sehr stressig durch die ganzen Vorbereitungen der Hochzeit sind, merkt Sophie gar nicht, dass sie die drei Kilos noch nicht abgenommen hat. Am Tag vor der Hochzeit dann die böse Überraschung , als sie ihr Brautkleid abholt und das wunderschöne Kleid nun viel zu eng ist…

Ihrer Freundin Christina, die auch bald heiraten möchte, empfiehlt Sophie deshalb, schon mindestens sechs  Monate vor der Hochzeit mit der Suche nach ihrem Traumkleid zu beginnen, zwei  Wochen vor der Hochzeit noch einen Anprobetermin zu vereinbaren und vor allem das Kleid auf gar keinen Fall zu klein zu bestellen – denn es ist immer möglich, Stoff wegzunehmen, aber ein Kleid größer zu machen ist sehr schwierig.

Die Trauung

Christina und Peter hatten in ihrer Einladung geschrieben, dass die Trauung um 12 Uhr beginnt. Dass die Zeremonie eigentlich erst um 12:30 Uhr stattfindet und sie eigentlich nur nicht wollten, dass wieder mal alle zu spät kommen, wissen die pünktlichen Hochzeitsgäste, die vor der leeren Kirche herumirren, leider nicht…

Ein ganz besonderes Highlight: Die kurzsichtige Großtante Petra, die die Braut das letzte Mal vor 12 Jahren gesehen hat, fällt einer Freundin der Braut um den Hals, weil diese ein elfenbeinfarbenes Abendkleid trägt, sodass die Tante sie mit der Braut verwechselt hat…

Um 12:30 Uhr sind schließlich alle versammelt. Ein paar Gäste stürmten gleich  in die erste Reihe – die Familie des Brautpaars kann erst nach einigem Hin und Her die für sie bestimmten Plätze einnehmen.

Als endlich alle sitzen, schreitet das Brautpaar zum Altar – gefolgt von Gerts Freund Herbert, zu spät gekommen ist, um gemeinsam mit dem Brautpaar in die Kirche „einzuziehen”.

Endlich ist alles perfekt, die Hochzeitsgäste haben alle einen Platz, das Brautpaar steht vor dem Altar, die Predigt ist sehr schön und emotional – da klingelt ein Handy…

Nach der Trauung sollten eigentlich schöne Gruppenfotos gemacht werden. Da die meisten Gäste dies aber nicht wussten, machen sie sich gleich auf den Weg zum Restaurant und die „Gruppe” besteht schließlich nur aus etwa einem Drittel der Gäste.

Die Sitzordnung

Sabrina und Samuel hatten eigentlich vor, nur im kleinen Kreis zu feiern. Während der Vorbereitungen für die Hochzeit, stellte sich aber heraus, dass es doch 60 Gäste werden würden, aber eine Tischordnung hielt das zukünftige Brautpaar trotzdem für überflüssig.

Dies hat dazu geführt dazu, dass die Hochzeitsgäste vor dem Essen eine halbe Stunde damit beschäftigt waren, passende Plätze zu suchen.

Die Sitzplätze neben dem Brautpaar bleiben zuerst lange leer: Die Eltern setzen sich zu den Verwandten, weil sie denken, das Brautpaar wünscht sich, dass die besten Freunde bei ihnen sitzen – und die Freunde haben sich längst an einen anderen Tisch gesetzt, weil sie natürlich den Eltern nicht ihren Platz streitig machen wollen.

Die Freunde vom Fußballverein setzen sich natürlich gleich gemeinsam an einen Tisch und fangen an, laut grölend Bier zu bestellen. Am Tisch nebenan beschweren sich die älteren Verwandten sogleich über „die Jugend von heute”…

Tante Sally muss neben Tante Sabine sitzen, obwohl beide schon seit über 15 Jahren verfeindet sind und einander über alles hassen… Die Stimmung wurde noch durch Herrn Peters gesteigert, der neben seiner Ex-Frau und ihrem neuen Lebensgefährten sitzen musste…

Die neuen Nachbarn des Brautpaars kennen außer dem Brautpaar niemanden auf der Hochzeit und so finden sie schließlich nur noch Platz an einem Tisch in der Nähe der Toilette. Auch der Pfarrer muss sich schließlich zu ihnen gesellen, da alle anderen Plätze schon besetzt waren.

Das Programm

Sabrina und Marko wünschen sich eine schön stilvolle, romantische und elegante Hochzeit. Jedes einzelnen Detail wurde von Ihnen bereits im Voraus lange geplant. Leider auf  einen Zeremonienmeister vergessen, der das Programm mit den Gästen abspricht und koordiniert.

So kommt es, dass niemand in die Pläne des Brautpaars eingeweiht ist, aber etwas zur Hochzeit beitragen möchte.

Gerade, als das Essen serviert wird, erhebt sich der Vater der Braut und hält eine 40-minütige Rede. Das Essen wird kalt, die Hochzeitsgäste werden langsam unruhig, der Vater der Braut versucht, mit „lustigen” Anekdoten aus der Kinderzeit seiner Tochter die Stimmung aufzuheitern.

Die Braut wird bei diesen „witzigen” Anektoden immer röter im Gesicht und scheint langsam unter dem Tisch zu verschwinden, während sich die Gäste fragen, ob sie wirklich wissen wollen, wann die wunderschöne Braut mal ins Bett gemacht hat und was für seltsame Typen sie vor ihrem Bräutigam nach Hause gebracht hat.

Nach dem Essen hatte das Brautpaar eigentlich den Hochzeitswalzer geplant, mit romantischer, klassischer Musik – doch ein paar gute Freunde von Marko haben sich eine lustige Aufführung ausgedacht und rocken zu AC/DC mit der Luftgitarre…

Eine gute Freundin der Braut, die schon oft beim Casting von „Deutschland sucht den Superstar” teilgenommen hat, möchte unbedingt ein Lied für das Brautpaar singen, das sie selbst geschrieben hat. Leider konnte man nirgendwo ein Mikrophon für sie finden und so beschließt sie, ohne Mikrophon in dem großen Saal zu singen. Niemand wird je erfahren, ob es sich gelohnt hätte, für sie zu voten, da man schon in der vordersten Reihe nichts mehr von ihrer Performance hören konnte.

Zum Abschluss hatte das Brautpaar ein wunderschönes Feuerwerk organisiert. Doch da kommt die Brautentführung dazwischen… Nachdem der Bräutigam über zwei Stunde vergebens nach seiner Braut gesucht hat, findet er sie schließlich in einem Pub.

Statt romantischer Stimmung erwartet ihn hier Après-Ski-Musik und er darf seine Braut erst nach einigen unsinnigen und peinlichen Spielen wieder zurückbringen. Aufgrund des Ruheschutzes ist es jetzt schon zu spät für das Feuerwerk und die Eistorte am Dessertbüffet ist mittlerweile auch geschmolzen…

Die Geschenke

Helga und Jörg wünschten sich eigentlich Geld zur Hochzeit, weil sie schon seit fünf Jahren in einer kleinen, gemeinsamen Wohnung lebten.

Außerdem hatten sie eine tolle, 6-wöchige Hochzeitsreise nach Australien geplant, für die sie das Geld gut gebrauchen könnten.

Sie fanden es jedoch als unpassend,  in der Einladung einen  Hinweis dazu zu geben.

Die Geschenke entsprechen natürlich nicht den Erwartungen des Brautpaares: Neben neun großen Schalen aus Kristall, für die sie der kleinen Wohnung keinen Platz haben, werden auch noch sechs Blumenvasen, drei Topfsets und drei 40-teilige Kaffeeservice geschenkt.

Doch eine  böse Überraschung erwartet das Brautpaar nach den Flitterwochen wieder die Wohnung: Viele kleine Zettel von der Post und vom Blumen-Versandservice über vergebliche Zustellversuche.

Und leider sind die Geschenke, die von Hochzeitsgäste geschickt wurden, die nicht an der Hochzeit teilnehmen konnten, in Zwischenzeit auch schon nicht mehr bei der Post gelagert, da die Frist bereits verstrichen war…