• Von iris
  • in Blogartikel für das Brautpaar
  • August 11, 2017

Die 5 schönsten Styles für ein Hochzeitsshooting

Zu einer Hochzeit gehört natürlich auch ein Hochzeitsfotograf – schließlich möchten Sie alle Momente Ihrer Hochzeit festhalten, um auch viele Jahre später in den schönen Erinnerungen zu blättern. Neben einer klassischen Hochzeitsreportage gibt es jedoch noch andere tolle Ideen für großartige Fotos rund um die Hochzeit. Die fünf tollsten Shootingstyles stellen wir Ihnen hier vor.

Klassisch: Hochzeitsdokumentation

Die Hochzeitsreportage ist wohl einer der am weitesten verbreiteten Formen der Hochzeitsfotografie. Dabei wird vor allem Wert darauf gelegt, dass die Hochzeit in ihrem Ablauf und ihren Details dokumentiert wird.

Neben den wichtigsten Momenten der Hochzeit selbst – standesamtliche und kirchliche Trauung, Torte anschneiden usw. – gehört auch das Dokumentieren beispielsweise des Hochzeitskleides, der Dekoration, der Location und des ganzen „Drumherums“ der eigentlichen Hochzeit. Schließlich ist oft viel Energie und Zeit in die Planung dieser Details geflossen, und so ist nur verständlich, dass auch diese liebevollen Details fotografisch festgehalten werden sollen.

Wichtigstes Merkmal der Hochzeitsreportage ist – wie der Name schon sagt –, dass sie sich stilistisch an der Reportagefotografie orientiert. Das bedeutet, dass hier auch der Grad der Inszeniertheit gegenüber anderen Hochzeitsshootings relativ gering ist.

Formal: Ästhetik für Traditionsbewusste

Formal gestaltete Hochzeitsfotos haben nicht die Dynamik einer Hochzeitsreportage, und nicht die Modernität, die Sie bei einem typischen Hochzeitsshooting erwartet. Der formale Stil verbindet Dokumentation mit einer formalen Ästhetik, die an die Hochzeitsfotografien aus der Anfangszeit der Fotografie herrührt. Formal sind sie insofern, als die Komposition und Ästhetik jener frühen Hochzeitsfotografie bestimmte Motive „standardgemäß“ behandelte. Aus heutiger Perspektive ist der formale Stil eigentlich eine Kunstform, die besonders für Paare interessant ist, die gerne Hochzeitsfotos haben möchten, die sich optisch perfekt in die Reihe der Hochzeitsfotos von Eltern und Großeltern einreihen lassen. Ein formaler Stil ist daher perfekt für Menschen die Retro-Charme und familiäre Tradition lieben.

Künstlerisch: außergewöhnliche Fotos

Wer wirklich außergewöhnliche Fotos von der Hochzeit haben möchte, sollte sich für ein Shooting bei einem künstlerisch orientierten Fotografen entscheiden. Die Bilder künstlerischer Shootings legen eher Wert auf den individuellen Ausdruck des Bildes und die Bildaussage als auf die Dokumentation der Hochzeit. Nicht immer ist dann das Brautpaar im Mittelpunkt des Bildes. Je nachdem, welchen Stil Sie bevorzugen, kommt vom Lomografie-Style bis hin zu aussagekräftigen, erstklassigen Digitalfotografien alles in Frage.

Wer sich allerdings für ein künstlerisches Shooting entscheidet, sollte sich vorher genau die Bilder der in Frage kommenden Fotografen anschauen und dann denjenigen wählen, dessen Stil am ehesten Ihren persönlichen Geschmack trifft.

Sinnlich: Bridal Boudoir-Shootings

Bridal Boudoir-Fotos liegen voll im Trend und sind eine tolle Ergänzung zu den klassischen Hochzeitsshootings. Der Name leitet sich vom Wort „Boudoir“ ab, was eigentlich ein Ankleidezimmer für Damen ist. Genau das ist auch das Setting für Boudoir-Shootings.

Manchmal werden einfach nur Fotos der Braut beim Ankleiden für die Hochzeit gemacht. Eigentlich geht das Bridal Boudoir-Shooting aber darüber hinaus. Die Braut wird in edlen, sinnlichen Dessous und Negligés. Von dezent sinnlich bis erotisch ist alles möglich – ganz wie Sie es wünschen.
Manchmal werden Boudoir-Fotos auch nicht in einem Studio gemacht, sondern beispielsweise in einem Natursetting oder vor spektakulärer architektonischer Kulisse. Aufgrund des Aufwandes für den Wechsel der Location und eventuell mehreren Stylings ist ein solch ausgefallenes Boudoir-Shooting jedoch nicht für jeden erschwinglich.

Nichts für jedermann: Trash the Dress

Die Idee zu „Trash the Dress“ stammt aus den USA und wurde vermutlich erstmals um die Jahrtausendwende eingesetzt. Das Prinzip: Das Hochzeitskleid wird zerstört und diese Zerstörung wirkungsvoll photographisch in Szene gesetzt.

Das kann ganz verschiedene Formen annehmen. Im Extremfall kann dafür das Hochzeitskleid schon einmal verbrannt werden. Wem das zu weit geht, der kann auch beispielsweise mit dem Kleid ins Wasser gehen – auch dabei entstehen ästhetisch ganz besondere Bilder, und das Kleid ist danach meist immer noch einigermaßen intakt.

Nicht immer muss die Zerstörungswut aber ganz so weit gehen – auch mit Shootings an besonderen Locations wie auf Schrottplätzen oder in alten Industrieanlagen lassen sich tolle Kontraste zum Anlass setzen. Auch solche Fotos eignen sich jedoch eher als Ergänzung zu klassischen Hochzeitsdokumentationen.

Hauptproblem: der Kostenfaktor. Denn wer seine Hochzeitskleidung zerstört, muss auch mehr als nur ein Kleid oder Anzug in Petto haben. Zudem erfordern Shootings an solchen besonderen Orten auch mehr Zeit und sind somit auch mit Mehrkosten verbunden.

Zu guter Letzt die Frage: Amateur oder Profi?

Da Hochzeitsbilder, insbesondere, wenn sie etwas außergewöhnlich sein sollen, nicht ganz billig sind, überlegen viele, auf einen Amateurfotografen zurückzugreifen. Diese bieten ihre Leistungen oft zu einem deutlich günstigeren Preis an. Das kann sich durchaus lohnen – viele so genannte Amateurfotografen machen ausgesprochen gute Fotos. Generell gilt: Jeder kann mal ein gutes Foto schießen, aber nur erfahrene Fotografen liefern eine konstante Qualität. Dafür muss man aber nicht unbedingt eine entsprechende formale Ausbildung haben.

Amateur oder Profi – lassen Sie sich immer vorab ähnliche Arbeiten zeigen. So können Sie im Voraus abstimmen, ob der jeweilige Fotograf ihre gestalterischen Wünsche umsetzen kann. Bringen Sie eventuell auch Beispielbilder, etwa von Pinterest, mit, die Ihnen gut gefallen. So stellen Sie sicher, dass Sie genau den Hochzeitsfoto-Stil bekommen, den Sie sich wünschen!

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