• Von iris
  • in Blogartikel für das Brautpaar
  • Juni 30, 2017

Der perfekte Verlobungsring – eine gute Vorbereitung erleichtert die Auswahl

Verliebt, verlobt, verheiratet – auch heute ist dieses Vorgehen in den meisten Beziehungen der übliche Ablauf vom ersten Treffen bis zur Traumhochzeit. Der Verlobung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu – und dem Verlobungsring natürlich auch. Immerhin gilt ein Ja hier fast schon als Einverständnis für den späteren Hochzeitsantrag. Die Situation ist deshalb entscheidend und der perfekte Verlobungsring darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Kleine Anzeichen auf beiden Seiten

Es bedarf schon eines größeren Aufwands und mitunter auch einer kleinen Dosis List, um den perfekten Verlobungsring zu finden. Das fängt bereits bei der Ringgröße an: Während vor der Hochzeit selbstverständlich beide gemeinsam zum Juwelier gehen, muss der Verlobungsring noch praktisch blind gewählt werden. Damit er trotzdem wie angegossen sitzt, kann sie beizeiten schon einmal dezente Hinweise einstreuen und etwa im Gespräch wie zufällig ihre Ringgröße erwähnen. Oder er muss zu einem Trick greifen: Häufig borgen sich Männer dafür einen Ring ihrer Angebeteten. Sie kann ihn natürlich dabei unterstützen, indem sie etwa einen Ring vorzeigt, seinen guten Sitz betont und diesen hinterher leicht erreichbar aufbewahrt.

Gold und Diamanten werden für Verlobungsringe bevorzugt

In den USA galt in der Vergangenheit in manchen Kreisen die Regel, dass der Antragsteller rund drei Monatsgehälter opfern musste, wenn er einen Verlobungsring kaufen wollte. Das ist sicherlich in den meisten Fällen ein wenig übertrieben, diente allerdings auch der finanziellen Absicherung der künftigen Braut. Kostbare Materialien werden aber auch in Deutschland bevorzugt – allen voran Gold und Diamanten. Beides dient als Symbol: Das Gold steht für den hohen Wert der Beziehung, der Diamant für deren Unzerstörbarkeit und die unzerbrechliche Treue. Traditionell besitzt der Verlobungsring einen einzelnen großen Diamanten oder Edelstein – den Solitär. Er kann, muss aber nicht durch kleinere Steine entlang des Ringes begleitet werden.

Die Wahl zwischen Gelb-, Weiß-, Rosé- oder Rotgold oder anderen Metallen wie Platin ist in erster Linie Geschmackssache. Im Zweifel kann aber auch durch den Teint der Glücklichen den Ausschlag zwischen einer oder zwei Alternativen geben. Goldschmiede empfehlen meistens Platin zu eher hellen Hauttypen, Gelbgold zu dunkleren Tönungen. Rosé- und Weißgold sind weitgehend universell. Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass insbesondere letzteres eine empfindlichere Oberfläche als andere Legierungen besitzt und leichter zerkratzt. Bei dem Kauf sollten Sie sich auf jeden Fall ausführlich über die Eigenschaften und Vor- und Nachteile der einzelnen Arten beraten lassen.

Ihr Geschmack entscheidet über den perfekten Ring

Der letzte Punkt ist mit Sicherheit der wichtigste und gleichzeitig der schwierigste von allen. Es gibt letztendlich nur ein Kriterium, damit Sie den perfekten Verlobungsring kaufen: Er muss der zukünftigen Braut gefallen und ihrem Stil und Geschmack voll entsprechen. Eine kleine Stilkunde und ein beiläufiges Blättern in entsprechenden Magazinen oder ein unverfänglicher Schaufensterbummel kann ausgezeichnet dabei helfen, die persönlichen Vorlieben ziemlich genau zu erkennen. Schließlich stehen unterschiedliche Designs wie der klassische Solitaire oder ein sogenannter Memoire mit kleinen Steinen auf dem Umlauf ebenso wie zahllose Stilarten von modern bis klassisch oder weich bis sportlich-schlank und kontrastreich. Einige Eigenschaften lassen sich dabei durch den Charakter der Partnerin ableiten – den perfekten Schliff erfahren Sie jedoch am besten durch unauffällige und dezente Fragen.

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