Hochzeitstage – Feierliche Gelegenheiten im Leben des Ehepaars

 

 

 

 

 

Hochzeitstage sind Termine, die jedem Ehepaar wichtig sein sollten. An diesem Tag erinnert man sich erneut an das Eheversprechen, dass man sich am Tag der Trauung gegeben hat und blickt auf die gemeinsame Zeit zurück. Jeder dieser Hochzeitstage ist mit einem bestimmten Namen versehen, der auch eine spezielle Bedeutung hat. Es gibt im Hochzeitskalender sogar eine bestimmte Folge der Geschenke, die die Ehefrau zum Jubiläum erwarten darf. Die Hochzeitstage sind eine schöne Tradition, die man als Ehepaar genießen und die Gelegenheit ergreifen sollte, sich einmal selbst zu feiern.

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Die wichtigsten Hochzeitstage

Oft ist für das junge Ehepaar der erste Hochzeitstag mit den meisten Emotionen verbunden. Dieser wird als Papierhochzeit bezeichnet. Die Trauung scheint noch gar nicht lange her zu sein und schon blickt man auf ein Jahr Ehe zurück. Man hat sich in die Pflichten und Freuden des Ehelebens eingewöhnt und ist bereit, das erste Jahr gemeinsam zu feiern. Im Familien- und Freundeskreis werden jedoch die großen Hochzeitstage festlich gestaltet. Dazu gehören:

  • 3 Jahre: Lederhochzeit
  • 4 Jahre: Seidenhochzeit
  • 6 Jahre: Zinnhochzeit
  • 7 Jahre: Kupferhochzeit
  • 8 Jahre: Blecherne Hochzeit
  • 9 Jahre: Keramikhochzeit
  • 11 Jahre: Stählerne Hochzeit
  • 12 Jahre: Nickelhochzeit
  • 13 Jahre: Veilchenhochzeit
  • 14 Jahre: Elfenbeinhochzeit
  • 20 Jahre: Porzellanhochzeit
  • 35 Jahre: Leinweber- oder Leinwandhochzeit
  • 45 Jahre: Messinghochzeit
  • 75 Jahre: Kronjuwelenhochzeit
  • 80 Jahre: Eichenhochzeit
  • 100 Jahre: Himmelhochzeit

Diese runden Ehejubiläen sind oft Anlass für eine fröhliche Familienzukunft, bei der das Ehepaar auf einem schönen Fest gefeiert wird, wie einst zur Hochzeit. Die Feier zum Hochzeitstag wird oft in einem Restaurant oder Festsaal veranstaltet und die Gäste werden mit gutem Essen, Musik und Unterhaltung bewirtet, um das denkwürdige Ereignis gebührend zu feiern.

An der der langen Hochzeitsliste können Sie sehen, das bis zum 100 Hochzeitstag verschiedenste Bezeichnungen verwendet werden. Die verschiedenen Bezeichnungen charakterisieren sehr oft das Stadium einer Ehe. So feiert man z.B. bereits nach 1 Jahr die Papierhochzeit, wo darauf hingewiesen wird, wie dünn der gerade geschlossene Bund noch ist. Das andere Extrem ist die Himmelhochzeit, wo angedeutet wird, dass das Paar wahrscheinlich im Himmel Ihre Partnerschaft weiter vollziehen wird.

Entscheidendes für den Hochzeitstag

Wenn Sie sich und sämtliche Begleitumstände Monate lang auf den Tag der Tage vorbereitet haben, sollten auch Sie selbst punktgenau in Topform sein. Es ist so ähnlich wie im Sport: das beste Training nützt am Wettkampftag nur wenig, wenn die Batterien im entscheidenden Augenblick nicht wirklich aufgeladen sind.

Klingt einfach? Ist es auch! – den Hochzeitstag organisieren

Bei Ihren akribischen Hochzeitsvorbereitungen haben Sie an alles gedacht: Der Zeitplan steht, Familie und Freunde sind mit verschiedenen Aufgaben versehen, damit Sie den Tag X so gut wie möglich genießen können.

Jetzt geht es darum, zumindest die letzten 24 Stunden vorher etwas abzuschalten und auf sich selbst zu achten.

Cool down

Im Kopf alles noch tausendmal durchzugehen und sich selbst nervös zu machen, bringt´s jetzt nicht mehr. Bauen Sie schon am Vortag Ihrer Hochzeit Spannung ab, machen Sie vielleicht ein wenig Sport oder gehen Sie auf einen Aufguss in die Sauna. Auf jeden Fall aber: sorgen Sie für Ruhephasen und gehen Sie rechtzeitig zu Bett.

Meiden Sie am besten Tee, Kaffee, Energy-Drinks und zu viel Alkohol, dann klappt es auch mit dem Einschlafen!

Ausreichend Treibstoff tanken

Starten Sie Ihren Hochzeitstag mit einem guten Frühstück. Natürlich werden Sie sich dabei kaum überessen. Gar nichts im Magen zu haben kann sich aber bitter rächen – und ganz entscheidend ist auch, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen haben. Sonst spielt der Kreislauf irgendwann nicht mehr mit. Überhaupt, wenn Sie ein gut anliegendes Hochzeitskleid bzw. einen engen Anzug gewählt haben.

Nehmen – und geben!

Sind Sie also gut in Form, um Ihren Hochzeitstag mit Energie und Freude von früh bis spät bestreiten zu können, denken Sie immer auch an die anderen. Natürlich sind Sie und Ihre Liebste / Ihr Liebster unbestrittener Mittelpunkt des Festes, aber es werden wohl ausreichend Gäste mit dabei sein, die ordentlich zu Ihrem Freudentag beigetragen haben.

Also: Bedanken auch Sie sich bei passender Gelegenheit. Wertschätzung muss artikuliert werden. Nicht nur Familie und Freunden gegenüber übrigens, sondern auch jenen Menschen, die mit ihren Dienstleistungen für reibungslose Abläufe sorgen. Caterer bzw. Servierkräfte, Floristin oder Orgelspieler, Ministranten oder Tortenlieferant – Sie sehen in einem (nicht allzu) kleinen Trinkgeld vor allem motivierende Anerkennung ihrer Leistung.

Das Geld dafür sollte selbstverständlich der Bräutigam einstecken. Denn der hat – bei aller Emanzipation – bestimmt mehr Taschen frei, als seine Braut!

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