• Von iris
  • in Blogartikel für Hochzeitsgäste
  • Mai 18, 2017

Die richtigen Getränke für eine Hochzeit

Die eigene Hochzeit gilt als der schönste Tag im Leben – doch vorab wird dem Brautpaar jede Menge Planung und Organisationstalent abverlangt. Nicht nur das Brautkleid muss passen, sondern auch die Location, die Gäste wollen unterhalten werden und auch das Essen sollte schmecken. Doch viele vergessen bei der Planung einen der grössten Kostenpunkte bei einer Hochzeit – die Getränke. Ob beim Empfang, nach der Trauung, während des Essens oder bei der Party – auf einer Hochzeit geht es in der Regel feuchtfröhlich zu, sodass die Getränkekosten schnell in die Höhe schiessen. Damit Sie auch dies im Blick behalten, haben wir einen Budgetplaner erstellt, der alle anstehenden Kosten detailliert berechnet und auflistet. Dennoch kann man auch vorab mit der richtigen Auswahl bares Geld sparen – wir verraten, worauf Sie bei der Planung achten sollten und welche Getränke in jedem Fall auf die Karte gehören.

Die Gästeliste kontrollieren

Grundsätzlich sollten die Getränke nach dem eigenen Geschmack und dem der Gäste ausgewählt werden. Zudem beeinflussen weitere Faktoren wie das Wetter oder die Herkunft des Brautpaares die Getränkekosten. So ist eine Hochzeit, auf der kein Alkohol getrunken wird, wahrscheinlich um einiges günstiger als eine russische Hochzeit, auf der Wodka zum guten Ton gehört. Auch die Jahreszeit spielt eine massgebliche Rolle bei der Kostenplanung. Die meisten Hochzeiten finden statistisch gesehen zwischen Mai und September statt und sind somit – zumeist – von sonnig-warmem Wetter gesegnet. Dementsprechend wird aber auch mehr getrunken. Sie sollten vorab anhand der Gästeliste abwägen, ob eine Getränkepauschale bei Catering-Services sinnvoll oder nicht sogar teurer ist. Kinder sind beispielsweise günstige Gäste, da sie kein Alkohol trinken und in der Regel mit einem einfachen Softgetränk zufrieden sind – bei ihnen würde sich eine Getränkepauschale nicht lohnen. Wenn Sie hingegen viele trinkfreudige und lange feiernde Gäste erwarten, können Sie mit einem vorab festgelegten Preis einiges sparen.

Die Auswahl der Getränke

Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Sie müssen ihren Gästen keine ellenlange Getränkeliste anbieten, um alle Geschmäcker zu befriedigen. Wasser und Kaffee sind Pflicht, ebenso beliebt sind Bier, Wein und Sekt sowie einzelne Schnapssorten. Eine kleine Auswahl an hochwertigen alkoholischen Getränken (Champagner ist zu solchen Anlässen ein Klassiker) reicht völlig aus, um für Genuss, Spass und einen kleinen Schwipps zu sorgen. Bei der Weinauswahl gilt: je eine Sorte Rot- und Weisswein, und die allermeisten Gäste sind zufrieden. Auch aus dem Bierangebot sollte man keine Wissenschaft machen und sich auf eine gängige Sorte beschränken – schließlich sind die meisten bei anderen Veranstaltungen auch mit einem einfachen Pils zufrieden. Dennoch sollte die Qualität stets über der Quantität stehen, damit nicht alle Gäste am nächsten Morgen mit einem dicken Schädel aufwachen. Dies gilt ebenso beim Champagner – denn mit dem prickelnden Schaumwein stösst man gewöhnlich als erstes auf die gemeinsame Zukunft an, daher sollte man hier besonders auf die Güte des Getränks achten. Eine gute Auswahl an edlen Tropfen von hochwertigen Marken wie Moët et Chandon finden Sie mittlerweile auch online – die prickelnden Schaumweine können Sie sich auch bequem zum Hochzeitstermin liefern lassen.

Alkoholische Highlights für Hochzeiten

Klassiker wie Wein, Bier und ein guter Champagner gehören einfach zu einer Hochzeit – wenn Sie ihren Gästen jedoch noch mehr bieten möchten, können Sie sich ein persönliches Highlight überlegen. Immer mehr Brautpaare machen aus ihrer Hochzeit ein echtes Spektakel und überlegen sich aussergewöhnliche Unterhaltungs- und Verköstigungspunkte – hier ist jedoch stets der eigene Geschmack und das vorhandene Budget gefragt. Gerne gesehen, relativ leicht umsetzbar und besonders im Sommer beliebt sind Cocktailbars. Alternativ kann man seine Gäste mit einer Whiskeybar oder einem Milchshake-Stand überraschen. Dennoch: Bei allen Gedanken um die Gäste und deren Vorlieben sollte man nie vergessen, dass es hauptsächlich um das Brautpaar geht – alles, was ihnen schmeckt, sollte demnach in jedem Fall auf die Liste.


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